ARCHIV

2006  

F. T. Fröhlich "An Babels

Strömen", L. v. Beethoven

"Messe C-Dur"


11.11.2006

12.11.2006



Martinskirche Basel    

Basilika Mariastein

2006  

F. T. Fröhlich "An Babels

Strömen", L. v. Beethoven

"Messe C-Dur"


11.11.2006

12.11.2006



Martinskirche Basel    

Basilika Mariastein




Friedrich Theodor Fröhlich: Psalm 137 „An Babels Strömen sassen wir da und weinten“

(Erstaufführung zum 170. Todestag)


1803 in Brugg geboren, versuchte sich Friedrich Theodor Fröhlich vorerst in juristischen Studien, konnte dann dank einem aargauischen Stipendium in Berlin bei Carl Friedrich Zelter und im Umkreis von Felix Mendelssohn Musik studieren. Wieder zurück in Aarau unterrichtete er an der Kantonsschule, schrieb daneben um die vierhundert Kompositionen in eingängiger, hochromantischer Melodik. Er setzte seinem Leben im Oktober 1836 ein Ende, in dem er sich in die Aare stürzte. Die meisten Werke blieben unveröffentlicht, sind aber als Handschriften in den Archiven der Universität Basel einsehbar.


Unser künstlerischer Leiter Sebastian Goll und Mitglieder des Studienchors Leimental haben die Manuskripte gesichtet und danach den 1827 vertonten Psalm 137 abgeschrieben und musikwissenschaftlich überarbeiten lassen. Die Konzerte in der Martinskirche und in der Basilika Mariastein werden also Erstaufführungen gleichkommen und dem verkannten Schweizer Musiker Friedrich Theodor Fröhlich (welcher in vielen Enzyklopädien nicht einmal erwähnt wird) hoffentlich zu besserer wenn auch später Anerkennung verhelfen.


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Ausschnitt aus dem original Autograph von Fröhlichs Psalm 137

Tonbeispiel aus Fröhlichs Psalm 137